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Auf dieser Seite finden Sie Beispiele für Projekte, die zwar mit der Landschaftspflege eng verwandt sind, aber nicht oder nicht in erster Linie zu unseren landschaftspflegerischen Dienstleistungen gehören.

 
Groß Lengdener Schüler mit ihrem Insektenhotel Heinrich Klingelhöfer mit seiner Tochter auf Exkursion im artenreichen Ackerrandstreifen.

Das Insektenhotel
Ein preisgekröntes Naturschutzprojekt mit und für Schüler aus der Gemeinde Groß Lengden
ausführlich...

Ackerrandstreifen
Schaffung wertvoller Übergangsbiotope als Saum um landwirtschaftliche Flächen
ausführlich...

 


 

 

Das Insektenhotel
Eine der beliebtesten Adressen in Groß Lengden

Gemeinsam mit der Grundschule Groß Lengden errichteten wir eine Nisthilfe für Wildbienen und Einsiedlerwespen - ein so genanntes Insektenhotel.

 

Die Schüler haben die meisten der Arbeiten selbst durchgeführt oder dabei mitgeholfen.

 

Durch das Mitgestalten und selbst mitmachen an diesem Projekt wollte ich das Interesse der Kinder an der Natur wecken und dies auch anschaulich darstellen. Zumal die Grundschule und der Spiel -u. Bolzplatz in unmittelbarer Nähe des Standortes sind, können die Kinder jederzeit schauen, was ihre "Kleinen" so machen.

Das Insektenhotel mit seinen verschiedenenartigen Nistmöglichkeiten im Detail.

Das Insektenhotel mit seinen verschiedenenartigen Nistmöglichkeiten im Detail.

Vorausgegangen war eine Einführung in das verborgene Leben unserer Nützlinge anhand von Dias im Unterricht.
Aus alten Eichenbalken haben wir ein Gestell gefertigt, welches nun mit verschiedenen Nistmöglichkeiten und Materialien ausgefüllt wurde.
Wir haben Bambus- u. Schilfrohre sowie Diestelstängel passend geschnitten und in Tonrohre gesteckt, haben verschiedene abgelagerte Hölzer mit unterschiedlichen Löchern versehen und diese in dem Gestell befestigt. Ferner wurde eine Holzkiste mit einem Lehmgemisch gefüllt, um auch für Steilwandbrüter eine Nistmöglichkeit zu schaffen.

In diese Röhren legen nun Mauerbienen, Sandbienen, Löcherbienen, Schlupfwespen, Lehmwespen und zahlreiche andere Insektenarten ihre Eier. Diese werden einzeln in Kammern abgelegt und mit Nahrung z.B. Spinnen, Larven von Schmetterlingen oder Pollen versehen. In diesen Kammern durchleben die Eier nun verschiedene Entwicklungsstadien, bis das fertige Insekt schließlich schlüpft.

Außerdem wurde ein Nisthaus aufgehängt, in dem die Röhren, in denen die Insekten ihre Eier ablegen, aus Plexiglas sind. Hier kann man nun "live" miterleben wie aus den Eiern Larven werden, mit welcher Nahrung sie versorgt werden, bis schließlich die fertigen Insekten schlüpfen.

Doch nicht nur den Kindern, auch den anderen Spaziergängern möchte ich den Blick in die Natur ermöglichen.
Hier ist also Anschauen erwünscht.

Beim 17. Feldschlößchen Naturschutzpreis 2001 wurde das Projekt Insektenhotel prämiert.

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Tipp: Das Insektenhotel kann bei Heinrich Klingelhöfer vor Ort besichtigt werden. Anmeldungen und Fragen bitte telefonisch unter unten angegebener Adresse oder über das Formular auf der Seite Kontakt...

Heinrich Klingelhöfer
Groß Lengden
Jendelstr. 2
37130 Gleichen
Tel.: 05508/1355
Fax: 05508/228
Mobil: 0171/9900550
h.klingelhoefer@t-online.de




 

Ackerrandstreifen
Artenvielfalt und landwirtschaftliche Produktion

Schon seit 1988 nehmen wir mit einigen Ackerflächen an einem landesweiten Ackerrandstreifenprogramm teil. Dieses Programm wird vom Niedersächsischen Landesamt für Ökologie unterstützt.

Es beinhaltet, dass der Acker zunächst einmal wie betriebsüblich mit Getreide oder Raps im Herbst bzw. Frühjahr bestellt wird.

 

Viele seltene und geschützte Pflanzenarten finden sich in Ackerrandstreifen: Storchschnabel, Habichtskraut, Wiesenflockenblume, Wilde Wicke und Feld-Rittersporn (v.l.n.r).

 
Heinrich Klingelhöfer mit seiner Tochter auf Exkursion im artenreichen Ackerrandstreifen.

Heinrich Klingelhöfer mit seiner Tochter auf Exkursion im artenreichen Ackerrandstreifen.

Ein, wie in unserem Fall, 9 m breiter Randstreifen des Ackers wird jedoch nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt. Ausserdem wird dieser Streifen nicht organisch und mineralisch gedüngt und es dürfen keine mechanischen Pflegemaßnahmen, wie Eggen oder Striegeln erfolgen. Des weiteren gibt es noch andere Bewirtschaftungsbedingungen, die als Maßgabe für das Ackerrandstreifenprogramm gelten. Von diesen Flächen erwirtschaften wir jedoch so gut wie keine nennenswerten Erträge, und so gibt es eine finanzielle Unterstützung, die den Ertragsausfall und die Probleme durch Verunkrautung ausgleichen soll.

Durch das Ackerrandstreifenprogramm wird das Überleben rund 60 gefährdeter Rote-Liste-Arten darunter Breitblättrige Wolfsmilch, Ackerröte, Gezähnter Feldsalat, Rundblättriges Hasenohr, Feuer-Lilie und Saat-Labkraut gesichert. Die Samen dieser Pflanzen sind immer noch im Boden vorhanden und können sich nun wieder vermehren.

Somit beteiligen wir uns aktiv am Erhalt der heimischen Pflanzenwelt.

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 Heinrich Klingelhöfer, Groß Lengden, Jendelstr.2, 37130 Gleichen,
Tel.: 05508/1355, Fax : 05508/228, Mobil: 0171/9900550, h.klingelhoefer@t-online.de